# Unsere Naturgewalten


Erlebnisse und Erfahrungen der Vergangenheit sind das, was das Heute prägen.
Diesen Bereich möchte wir jenen Ereignissen widmen, welche unsere Wehr in der Vergangenheit vor besondere Herausforderungen gestellt haben.

Felssturz Longahr - Nähe Greiterhof - 2011
Bereits in den Tagen zuvor waren Anzeichen in der sogenannten Longahr zu erkennen - kleinere Felsbrocken stürzten zu Tal und eine bestimmte Unruhe war zu verspüren.
Am späten Nachmittag des 02.08.2011 lösten sich im Anschluss an die Vorboten gut 80.000 Kubikmeter Geröll und donnerten zu Tal. Die Zufahrt eines Berggasthofs wurde komplett verschüttet - ein Dorfviertel in Partschins lag direkt in der Gefahrenzone, wodurch dieses zeitweise evakuiert werden musste.
Der Einsatz rund um den Felssturz beschäftige uns und unsere Nachbarwehren für mehrere Wochen, wodurch er zu einem unserer Intensivsten zählt.
Die folgenden Bilder zeigen das Ausmaß dieser Naturgewalt:
 
Unwettereinsätze am Zielbach / Höllental
Höllental – So nennt sich ein Seitental oberhalb von Partschins, unweit der Tablander Alm. Im Normalfall kaum wasserführend, füllt sich das Tal bei starken Regenfällen im Naturpark schlagartig mit großen Wassermengen und steigt zu einem reißenden Wildbach an, der alles mitreißt, was sich ihm in den Weg stellt und auf Höhe des Wasserfalls in den Zielbach mündet, der die Wasser- und Geröllmassen wiederum weiterführt.
Dadurch kam es in den vergangenen Jahren bereits des Öfteren zu verheerenden Vermurungen und mitgerissenen Brücken entlang des Zielbachs.
Einsätze rund um den Zielbach beschäftigen uns in den Sommermonaten leider mit einer Regelmäßigkeit.
Die folgenden Bilder zeigen das Ausmaß der Naturgewalt:
 
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